Insel Brac

Brac ist die drittgrößte adriatische Insel. Sie hat eine Oberfläche von 394,41 Quadratkilometern. Das Vid-Gebirge ist 778 m hoch und damit der höchste Gipfel aller Inseln der Adria.

Die Landschaft ist bestimmt durch karstigen Kalkstein mit Tälern, Schluchten und einige Buchten. Die größte Menge an Niederschlägen gibt es auf der Insel im Winter. Der Wind übt gleichfalls einen großen Einfluss auf das Klima aus.

Die größten und auch bekanntesten Orte der Insel sind Puciscà, Supetar, Bol, Sumartin, Milna, Postire und Sutivan.

Die Landwirtschaft bringt mit Wein, Öl und verschiedenen Früchten begehrte Produkte hervor. Die Fischerei hat auf der Insel ebenfalls einen hohen Stellenwert. Immer mehr widmen sich die Bewohner auch dem Tourismus.

Nicht zuletzt ist die Insel durch den berühmten Stein von Brac bekannt, der hier in den Steinbrüchen von Pucisca und Postire abgebaut wird. Gebäude in aller Welt, z. B. das "Weiße Haus in Washington, wurden mit dem weißen Kalkstein erbaut. 

Bereits in der Neolithik war die Insel bewohnt. Die Illyren warten die ersten bekannten Bewohner. Brattia war der antike Name der Insel. Anfang des Mittelalters stand die Insel unter byzantinischer Macht, im 9. Jahrhundert wurde sie von den slawischen Neretljani erobert und seitdem Teil des kroatischen Staates.

Nach dem Fall von Venedig im 16. Jahrhundert gelang Brac unter die Macht Österreichs und wurde nach 1806 zur Basis der russischen Flotte für die Nordadria, fiel jedoch bis 1918 wieder an Österreich.


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